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IBC Schrägkugellager PDF Drucken E-Mail
ImageIn Richtung der Lagerachse besitzen Schrägkugellager gegeneinander versetzt angeordnete Laufbahnen im Außen- und Innenring. Daher sind Schrägkugellager radial und axial belastbar. Mit der Größe des Berührungswinkels nimmt die axiale Tragfähigkeit der Schrägkugellager zu.

Einreihige Schrägkugellager sind radial und axial belastbar. Axialkräfte nehmen sie nur in einer Richtung auf, dabei dient ein Gegenlager dem axialen Vorspannen.

Einreihige IBC Schrägkugellager der Reihen 70 BEP, 72 BEP und 73 BEP haben einen Berührungswinkel von 40°. Sie nehmen daher hohe Axialkräfte auf, sind selbsthaltend und lassen verhältnismäßig hohe Drehzahlen zu.


Serienmäßig werden die einreihigen Schrägkugellager in zwei Varianten gefertigt, die sich durch ihre Anwendungsmöglichkeiten unterscheiden. Schrägkugellager der Normalausführung sind für Lagerungen ausgelegt, bei denen je Lagerstelle jeweils nur ein Lager benötigt wird.


Einreihige Schrägkugellager in der Universalausführung sind für den paarweisen Einbau in X-, O- oder Tandem-Anordnung oder gruppenweisen Einbau ausgelegt.



Unterschieden wird zwischen:


UA (geringe Axialluft)

UO (spielfrei)

UL (leichte Vorspannung).


Sie werden bereits bei der Fertigung aufeinander abgestimmt, so dass bei beliebiger Anordnung nebeneinander ein bestimmtes positives oder negatives Betriebsspiel und / oder eine gleichteilige Lastaufnahme gewährleistet ist, ohne dass Passscheiben erforderlich sind.


Erfolgt der Einbau in Tandem-Anordnung, so verlaufen die Berührungslinien parallel zueinander. In diesem Fall ist die Tragfähigkeit eines Schrägkugellagers nicht ausreichend. So wird die Axialbelastung auf beide Schrägkugellager gleichmäßig verteilt. Der Lagersatz kann Axialbelastungen in nur einer Richtung aufnehmen. Um axiale Belastungen in der entgegengesetzten Richtung und kombinierte Belastungen aufzunehmen, ist eine Anstellung gegen ein drittes Lager notwendig.


Die O-Anordnung ist gekennzeichnet durch die zur Lagerachse auseinanderlaufenden Berührungslinien. Axialbelastungen können in beiden Richtungen, jedoch jeweils nur durch ein Lager aufgenommen werden. Hierdurch ergibt sich eine relativ starre Lagerung, die in die Lage ist Kippmomente aufzunehmen.

Auch bei der X-Anordnung werden Axialbelastungen in beiden Richtungen, jeweils nur von einem Lager aufgenommen. Jedoch laufen hier die Berührungswinkel zur Lagerachse hin zusammen. Hierdurch ist der Lagersatz weniger starr als bei O-Anordnung und zur Aufnahme von Kippmomenten weniger ausgelegt.

Der überwiegende Teil der IBC Schrägkugellager ist mit einem einteiligen, glasfaserverstärktem Polyamidkäfig ausgestattet. Käfige aus Stahlblech und Messing sind ebenfalls Standardausführungen. Sonderausführungen aus anderen Werkstoffen sind auf Anfrage möglich.


In ihrem Aufbau entsprechen zweireihige Schrägkugellager einem Paar einreihiger Schrägkugellager in O-Anordnung. Sie sind in der Lage Radial- u. Axialkräfte in beiden Richtungen aufzunehmen. Die Grundausführungen der zweireihigen IBC Schrägkugellager haben einen Berührungswinkel von 32°. Lager der Reihen 32 und 33 werden neben der offenen Variante auch mit Dichtscheiben oder mit Deckscheiben auf beiden Seiten gefertigt. In der Grundausführung haben sie Normaltoleranz. Die Lager werden entweder mit einem Käfig aus glasfaserverstärktem Polyamid oder mit einem Blechkäfig aus Stahl hergestellt.


Eine weitere Variante sind Hochpräzisions-Schrägkugellager. Es handelt sich hierbei um Spindellager für Werkzeugmaschinen mit 15° und 25° Druckwinkel und 60° Axial-Schrägkugellager zur Lagerung von Kugelgewindetrieben. Diese Lager werden unter der Produktkategorie Hochpräzisionslager abgehandelt.
 
 
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